“Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.” – Mark Twain
Was soll ich zu der Überschrift noch großartig sagen? Ich war heute in White Plains shoppen mit Cori und Caro. Wir haben viel gequatscht, gelacht, geshoppt und vor allem viel Geld ausgegeben :D Aber was solls, das erste Gehalt MUSS man einfach auf den Kopf hauen.
Und nun für alle Interessierten - meine Ausbeute:
Suuuuuupertolle Lederjacke ♥ ursprünglich $65 aber seltsamerweise Rabatt bekommen -> $50
Hollister ♥:
Superweiche und gemütliche Jogginghose, im Sale für $25
Shorts,im Sale für $12. Besitzen wir jetzt alle :)
Victoria's Secret ♥:
Trinkflasche, die definitiv auf meiner "To-buy" Liste stand!
§15
der Rest von Victoria's Secret, bleibt ein secret ;) Allerdings haben wir auch da fleißig on sale gekauft, denn für 7 Panties (normalerweise ca $10 pro Stück) hat man hier nur $27,80 oder so bezahlt. Und auch bei Hollister gab es die für nur $3.
Also ihr seht, wir haben in "nur" 6 Stunden fleißig zugeschlagen, aber haben wenigstens versucht sparsam zu sein! Die größten Schnäppchen hat sich allerdings Caro geangelt. Neid!!! :)
Das war also mein erster richtiger Samstag in der USA und er war echt super! :) Aber die Abwechslung hab ich auch mal gebraucht, denn obwohl ich wirklich sehr gerne Zeit mit meiner Gastfamilie verbringe, kann ich nicht 24 Stunden am Tag von Kindern umgeben sein :D
Morgen geht es dann zum ersten Mal wieder in die City, und ich werde definitiv berichten!
"Meine Motivation den heutigen Tag betreffend, ist nur noch zu toppen durch eine Leichenstarre." - Ja Freunde, ich glaube nicht mal in der Schulzeit habe ich mich so sehr auf Freitag gefreut, wie diese Woche. Meine erste Arbeitswoche. Und ich hatte auch gleich alle Extreme, die man haben kann: Da gab es einmal den
Chaostag, der witzigerweise gleich Montag war. Trotz ziemlich guter Planung seitens meiner Gastmutter, wollte einfach niiiiichts klappen (und nein, es lag nicht an mir!) und wir waren beide mehr als froh, als der Tag endlich vorbei war. Witzige Anekdote: Erinnert ihr euch, wie ich sagte, dass ich immer zwischen 9 und 11:30 Uhr frei habe? Haha. Ungünstige Absprache + veränderte Schulzeit = totale Blamage. Ich ungeduscht, im Schlabber-Shirt (von meinem Bruder liebevoll "Tischdecke" genannt) mit zerrissener Jeans, im Halbschlaf die Kinder fertig gemacht, bereit nochmal für ein Stündchen ins Bett zu gehen, finde mich plötzlich im Auto meiner hostmum auf dem Weg zu Schule wieder. Warum? Sie wollte mich gerne in der Schule vorstellen, damit ich mein Kind gegebenenfalls abholen darf und alle anderen Mütter kennen lernen kann. Yaaaaaaay! So kam es also zur Begegnung des Jahrhunderts. Vollassi Jessy meets 30 High Society Amerikanerinnen in fancy Dolce&Gabbana, Gucci und Armani Jogginganzügen mit Starbucksbecher in der einen und iPhone 23585 in der anderen Hand. In genau diesem Moment ist mein Körper wahrscheinlich in einen Schutzzustand übergegangen, um mich vor den folgenden peinlichen Minuten zu bewarhen, denn ich erinnere mich nur noch an ein paar üüüüüberfreundiche "Heeeey, it's soo nice to meet you. You look great!". Von jeglicher Berührungsangst befreit ging es für mich und meine vor sich hinschmunzelnde hostmum dann zur Bank, um mir einen Bankaccount zu eröffnen. Auch hier wäre etwas seriösere Kleidung angebracht gewesen, aber whatever. Ich war durch den Schul-Vorfall sowieso schon abgehärtet.
Dann gab es den Chill-Out- Dienstag. Nach der Schule playdate mit Freunden, für meinen Kleinen; meine Gastfamilie ab um vier ausgeflogen -> ich frei! Dank Erkältung jedoch einfach nur tot ins Bett gefallen.
Busy-Mittwoch folgte sogleich. Nach der Schule hatte ich plötzlich drei 2-jährige plus 2 Nannies zu Hause, die Essen, Trinken und Beschäftigung wollten. Klaaar, nichts leichter als das. Im megatempo, ohne das Haus abzufackeln, Mac'n'Cheese gemacht und apple juice serviert, Kinder und Nannies aufs Trampolin geschickt, den ganzen Kram wieder aufgeräumt, gespielt, aufgeräumt, gespielt, aufgeräumt, gespielt... you see where this is going. Um zwei wieder alle raus geworfen, mit meinem zweijährigen gespielt, bis sein Bruder nach Hause kam, wieder Essen gemacht, wieder gespielt. Gastmutter immer noch nicht aufgetaucht. Aus dem geschätzten 4:30 Uhr wurde letztendlich ein 6:15 Uhr, womit wirklich niemand gerechnet hat. Nachdem ich dann also an diesem Tag so viel Essen gemacht hatte, dass kein Geschirr mehr übrig war; mir mein Trommelfell mehrfach fast geplatzt wäre und ich ungefähr 3840 Runden 'Fishing Game' gespielt habe, kamen endlich meine hostparents und mein ältester Junge nach Hause und ich war glücklich off. Vom Modus "Super AuPair" wieder auf "Couch Potato" geswitcht und ab gings ins Bett (und definitiv nicht mehr zum Cluster Meeting).
Alles unter Kontrolle- Donnerstag war mein absoluter Lieblingstag! Endlich haben wir einen gut funktionierenden Rhythmus gefunden, ich weiß, was die Kinder wann essen wollen und wie viel davon. Ich konnte in meinen freien zwei Stunden endlich ein paar Autofahrten durch die Nachbarschaft machen und gemütlich frühstücken, ohne mit Erdbeerjoghurt beworfen zu werden und das Wetter war auch noch super. Zwei Playdates am Nachmittag für meinen Kleinen -> kein Stress für mich! :) Halb sieben kamen dann noch die Großeltern und ich konnte mich endlich um mich selbst kümmern.
Freitag, oder auch "Meine Motivation den heutigen Tag betreffend, ist nur noch zu toppen durch eine Leichenstarre." Müde, immer noch etwas krank und unmotiviert starte ich in den Tag und stelle fest, dass eine nationale Katastrophe ausgebrochen ist: Wir haben keine Sahne mehr!!! Nicht nur für mich und meinen (sonst ungenießbaren) amerikanischen Kaffee katastrophal, sondern auch für die Frühstücks-Essgewohnheiten meiner Kids. Ich hoffe also, dass sich irgendwo noch eine magische Reserve befindet und beginne zu arbeiten. Cranky 2-jähriger, müder 5-jähriger, lauter 7-jähriger. Keine gute Kombination. Ich schaue auf den Plan und stelle fest: kein playdate für den Jüngsten! An dieser Stelle ging für mich jegliche Hoffnung auf ein gutes Ende des Tages verloren. Die rettende Idee kam dann allerdings von meiner hostmum, denn nach der Schule war super Park-Wetter. 2 Uhr- Meeting mit meiner LCC, danach skypen mit meinem Bruder, weil meine hostmum sowieso da war und alles unter Kontrolle hatte. Nach 40 Minuten betrete ich den Garten und frage mich, wie lange ich verschwunden war. Aus drei Jungs wurden plötzlich fünf, die wild durch den Garten rennend rumschrien. Ein letztes: "Get inside while you can! Save yourself!" (Geh wieder rein, solange du noch kannst! Rette dich!") von meiner Gastmutter, doch es war zu spät, sie hatten mich entdeckt. Drei Stunden später sitze ich nach einem 30 minütigen Weinkrampf meines 2-jährigen und einem Nachmittag voller schreiender Jungs ausgelaugt am Küchentisch und schaufle mir (zusammen mit meiner Gastmutter) gefühlte 3kg Fast-Food in den Mund. Wir sind durch mit dieser Woche.
Aber whatever. Ich habe meine erste Arbeitswoche überlebt, meine Gasteltern sind super zufrieden, meine kids lieben mich, ich habe weder das Haus abgefackelt, noch den Nachbarn überfahren und bin außerdem meine Erkältung fast wieder los. Ich würde sagen, es gibt schlechtere Anfänge ;)
Ja, nach diesem Wochenende kann ich jetzt offiziell sagen, dass ich angekommen bin. Es ist nichts weltbewegendes passiert und ich bin auch nicht über Nacht zum Super-AuPair geworden, aber nach dieser stressigen, schlaflosen, anstrengenden, ermüdenden Woche, bin ich jetzt endlich angekommen. Ich habe mich eingelebt, die kids lieben mich und ich sie (noch), der Doodle ist mein neuer bester Freund und ich verstehe mich einfach fabelhaft mit meinen Gasteltern. Ich fühle mich wirklich zu Hause.
Nun zum Wochenende. Samstag stand der Geburtstag vom Vater meines Gastvaters an. Nachdem mir meine Gastmutter (die selbst lieber zu Hause geblieben wäre), mehrere outs gegeben hat, entschied ich mich trotzdem mitzugehen. Kann ja schließlich nicht schaden, gleich mal alle kennen zu lernen. Und entgegen ihrer Vorwarnung kamen weder inappropriate Kommentare über Hitler,noch über deutsche Frauen oder mich. Und der gute (alte) Mann war auch gar nicht so grumpy, wie er mir von allen Seiten beschrieben wurde.. aber wahrscheinlich hatte er einfach mal gute Laune. Hätte ich an meinem Geburtstag auch. Klar, spannend ist anders, aber es war schon mal besser als erwartet, auch wenn ich von einer Hälfte der Party weitestgehend ignoriert wurde und die andere Hälfte meine Gasteltern und kids waren :D Aber was solls, es hätte unangenehmer werden können.
Heute stand dann die andere Seite der Familie auf dem Programm, denn obviously sind Sonntagnachmittage bei den Großeltern hier eine Tradition. Ich werde zwar in Zukunft wahrscheinlich eher nicht mehr mitgehen, aber zum kennenlernen am Anfang war das doch nicht schlecht. Außerdem sind die auch total lieb und scheinen mich auch wirklich zu mögen. Hab trotzdem die meiste Zeit mit meiner Gastmutter auf der Terrasse gesessen und über Gott und die Welt gequatscht. Unser dinner war selbstverständlich wieder takeout vom Italiener, was wir beide momentan dann doch entwas eintönig finden, aber wir wurden auf dem Weg zum Restaurant wenigstens von vier Bambis entschädigt, die seelenruhig an der Hauptstraße gegrast (nennt man das grasen, oder sagt man das nur bei Kühen??) haben.
Keine Angst, ich werde hier nicht jeden Tag posten, dazu bin ich viel zu faul und lustlos. Aber nach meinem ersten Arbeitstag morgen, werde ich definitiv mal berichten. Und da ich morgen auch genau eine Woche hier bin, lade ich bestimmt ein Video dazu hoch, also YouTube checken!!! :)
Aaaallright. Meine erste Nacht in meinem neuen Zuhause war super! Ich hab echt richtig gut geschlafen.. bis um fünf. Und nein.. entgegen aller Vermutungen anderer Aupairs, haben mich nicht meine drei Jungs geweckt, sondern.. meine innere Uhr! Ja, ich stecke immer noch im deutschen Schlafrhythmus und es geht mir so langsam aber sicher auf die Nerven. Hab das ganze dann noch bis um neun herausgezögert und mich dann, nachdem ich einigermaßen brauchbar aussah, gleich mal der Oma vorgestellt, die heute zum babysitten für meinen Kleinen eingeteilt war. Supersüße und liebe Frau! Und gebürtige Deutsche! Ha :D Meine hostmum hat mir auch schon erzählt, dass ihre Mutter mich total mag, was ich schon mal als gutes Zeichen auffasse, wenn es von der Oma kommt :)
Aaaaußerdem!!! hatte ich heute meine erste Autofahrt. Ja, ihr habt richtig gehört.. ich, die orientierungsloseste Person Deutschlands, wahrscheinlich der ganzen Welt, ist in der USA Auto gefahren. Ein großes Auto! Ich brauche euch bestimmt nicht sagen, wie nervös ich war. Aber abgesehen davon, dass mein linker Fuß ab und zu dahin geht, wo er nicht hingehen soll, ist alles in Butter. Solange das Auto GPS hat und ich unser Haus wieder finde, funktioniert das schon. Aber jetzt mal ganz im Ernst.. hier sieht alles so gleich aus! Die Straßen verlaufen alle in total seltsamen Kreisen und ich hab noch nicht so ganz durchschaut, ob da wirklich ein System dahinter steckt. Aber selbst meine hostmum sagt, dass sie sich nur auf den drei Hauptstraßen (die auch ich benutzen werde) zurechtfindet und der Rest der Stadt wie ein Labyrinth für sie ist, also whatever ;) Die zentrale Aussage dieses Posts ist eigentlich nur, dass ich mich hier super aufgenommen fühle, die Kinder (noch) total lieb sind und ich mich wirklich darauf freue, ein Jahr mit dieser Familie zu leben! :)
Also bevor ich was zu meinem ersten Tag in der Gastfamilie sage, eine kurze Anmerkung...: Freunde und Familie, ihr braucht euch nicht verpflichtet fühlen, jeden Tag meine Blogeinträge zu lesen ;) Das mache ich nur als Erinnerung an mich selbst und als Eindruck für andere AuPairs :)
Alright. Mir gefällt es hier echt super! Meine Gasteltern sind wirklich nett und aufmerksam und die Kinder sind einfach nur süß!!!
Meine Gastmutter und die zwei jüngeren kids haben mich dreiviertel drei am Hotel abgeholt, wo ich schon vor Nervosität zitternd saß und am liebsten wieder gegangen wäre :D Aber ich hatte ja Cori's Unterstützung, die tapfer neben mir saß und mitgezittert hat. Zuhause angekommen hab ich direkt eine Mitarbeiterin meiner Gastmutter kennengelernt, die mir irgendwas von Schafscheiße erzählt hat, was ich echt nicht wissen wollte, aber ich glaube, dass sie normalerweise ganz nett ist. Hundi hat mich gleich mit stundenlangem Gebelle und Ablecken begrüßt, was ich erschreckenderweise sogar sehr angenehm fand und mein kleinster hat sich erstmal eine Magen-Darm Infektion angeschafft, die wir wahrscheinlich in zwei Tagen auch haben werden, was meine Gastmutter mit den Worten "Welcome to America" kommentierte. Selbstverständlich wurde mir als erstes sämtliches Spielzeug gezeigt und ich bekam eine große Haustour. Nachdem ich mein Experiment "Koffer auspacken" als gescheitert befand, gesellte ich mich erstmal für ein Stündchen zu meiner Gastmutter in den Garten, wo mich auch gleich Nachbarin Gwenn begrüßte and boy she has nerves. Meine Gastmutter hatte mit dem Statement, dass sie mir das Leben vereinfachen wird definitiv Recht! Ich glaube niemand kann die Jungs so gut entertainen wie sie.. Und das obwohl sie erst zwölf ist :D Anschließend kommt mein Gastvater mit dem heiß ersehnten Essen nach Hause und mein ältester hält ungefähr fünf Ansprachen an mich. Cute :). Nach ein paar Runden candyland und penguins kann ich dann endgültig nicht mehr -> tot, bedtime. Schnell noch mein amerikanisches Fernsehprogramm checken und tatsächlich, ich muss im Himmel sein! Full House, The Ellen DeGeneres Show, King of Queens und Friends!!!! Ein Traum wird wahr! :D
Achja.. Eventuell kommt demnächst ein neues Video. Hab in der Trainingsschool ein bisschen mitgefilmt aber weiß nicht, ob die Filme so qualitativ hochwertig sind und viel sinnvolles hab ich auch nicht erzählt. Aber naja, mal gucken :D
Viel kann ich zu heute nicht sagen.. stellt euch 200 erschöpfte Mädels vor, die von 8 Uhr bis 6:30 Uhr in zwei arktiskalten Räumen sitzen, angestrengt versuchen nicht einzuschlafen, durstig sind und nichts mehr wollen, als ESSEN! Doch.. Freiheit! In den Pausen ins warme Wetter geflüchtet, versucht so viele (und lange) Pinkelpausen wie möglich einzulegen, leicht gereizte Stimmung. Dazu kam auch noch mein Koffer-Debakel.. 3 der 5 Koffer waren bereits bei den Gastfamilien angekommen, meiner selbstverständlich nicht. Als ich auch abends noch keine positive Nachricht hatte, versuchte Vicky (Kursleiterin) irgendwas bei der Airline herauszufinden. Und siehe da! Offenbar war diese nicht dazu in der Lage meine hostfamily zu kontaktieren, weil die Telefinnummer nicht connected war. Whatever. Ich versuche also panisch meine hostmum zu erreichen, was mega gut funktioniert, wenn man alle zwei Minuten aus dem Wlan rausgeworfen wird! Genervte Vicky, gereizte Jessy- Problem auf morgen vertagt. Und plötzlich, als ich es nicht mehr für möglich befand und mich gerade mit meiner italienischen Mitbewohnerin über Orgasmen bei Schweinen unterhielt, kam die rettende Email meiner hostmum :"it's here!!!" Endlich! Tag gerettet!
Okay, next one.
Nachdem ich ab Tag zwei schon 2Uhr morgens im Bett lag, war meine Motivation um acht bei den classes zu sein, auch eher mittelmäßig. Frühstück war gut, Kaffee war besser und beides nicht großartig anders, als in Deutschland. In meinem Meeting room (ich war Gruppe pink) habe ich dann zum Glück die liebe Cori gefunden, die ich ja schon vorher von Facebook und WhatsApp kannte und mein Tag war gerettet. Ich liebe unsere Kursleiterin Joan! Seriously! Die ist einfach sooo süß und versucht uns den Unterricht so angenehm und interessant wie möglich zu gestalten, mit jeder Menge "trueee stories" :D Nachdem wir sowohl in den classes, als auch beim lunch megamäßig gefroren haben, sich meine Finger wie Eiszapfen anfühlten und ich schwören konnte, dass unsere südländischen Aupairs bereits den Kältetod gestorben waren, schaffte Joan es wie durch ein Wunder, die air conditioning (Klimaanlage) auszuschalten! Heldin des Tages.
Gegen halb fünf war es dann endlich soweit: New York City Tour ♥ Kameras raus, im Bus platzieren und los geht's! Der Blick vom Rockefeller Center war einfach amazing! Es war zwar nicht ganz so tolles Wetter, aber die Sicht war trotzdem mega gut. Da es trotz mehrmaligen Hinweisen ungefähr 15 Mädels nicht pünktlich zum Bus schafften, hatten wir an unserer nächsten Station, Times Square, dementsprechend weniger Zeit. Für uns kein Problem.. schnell bis zur 44th street gelaufen, Fotos gemacht, als Tourist geoutet (Typ:"Ladiiies, what are you looking for?" Cori: "erm....", me:" The naked cowboy", Typ: "you're definetly tourists!!!"), Disney Store gestürmt, zurück zum Bus, grinsen. :) Und bevor wir uns versahen, waren wir auch schon am nächsten Stop, Aussichtspunkt zu Ellis Island und der Freiheitsstatue ♥ Wunderschöne Atmosphäre, super Wetter, toller Ausblick - ich liebe New York jetzt schon! Gegen zehn waren wir eeendlich im Hotel zurück, immer noch jetlagged, erschöpft und müde - ab ins Bett.
Erinnert ihr euch noch an den Satz "Ich werde die nächsten Tage auf jeden Fall für euch mit filmen" aus meinem letzten Post? Ja, hat top geklappt!
Alsoo Freunde, heute ist Mittwoch, ich liege noch in meinem meeeega Bett im Double Tree by Hilton Hotel in Tarrytown und nutze diese wenige Zeit einfach mal für ein kurzes Update:
Der Flug am Montag war eigentlich echt ok, wir haben halb neun eingecheckt, waren gegen viertel elf im Flugzeug und sind fast planmäßig eine halbe Stunde zu spät los geflogen... kurzes Fazit vom Flug: 8 Stunden sitzen ist laaaang, die Filme waren top, Barbara Meier (Germanys next topmodel) saß vor uns und ich habe angestrengt versucht, nicht zu auffällig zu starren, Würstchen wird hier als grauer Fleischklops mit undefinierbarer kackbrauner Füllung definiert und bei der Landung dachten wir kurzzeitig, unsere Zeit sei gekommen. Nachdem wir ungefähr eine Stunde im stickigen Flughafen mit ca 300 Menschen an der Visumskontrolle an standen und schon dachten, es könne nicht mehr schlimmer kommen, entdeckten wir dieses Schild:
Natüüüürlich waren es UNSERE Koffer, die verloren gegangen sind! Fünf Sicherheitskontrollen später fanden wir den Lufthansa Schalter und bekamen die fröhliche Mitteilung, dass unser Gepäck immer noch in Frankfurt ist, zusammen mit einem 50 $ Gutschein ("You can use it everywhere for everything you want!"), den wir nicht mal im Flughafen einlösen konnten. Jackpot. Da wir zu diesem Zeitpunkt allerdings schon eine Weile wach waren, hatten wir den Zeitpunkt der Müdigkeit, an dem man sich über sowas aufregt allerdings schon lange überschritten, nahmen unser Handgepäck und suchten jemanden, irgendjemanden, der uns zum Hotel bringt. Busfahrer Steven war die erste gute Nachricht an diesem Tag. Mit Witz, Charme und weniger guten Deutschkenntnissen, entertainte er uns bis zum bitteren Ende. Kurze Einweisung von Joan, unserer Seminarleiterin, Essen, duschen, schlafen. Die beiden Mädels in meinem Zimmer sind übrigens echt nett, auch wenn ich die deutsche erst für eine Italienerin hielt und die richtige Italienerin ungefähr drei Worte Englisch kann.
So, nachher oder heute Abend schreibe ich dann mal noch etwas über die ersten beiden Tage.
See ya!
Ich wollte nur kurz sagen, dass es tatsächlich schon MORGEN!!! los geht! Heute war mein letzter Tag in Deutschland, obwohl das momentan noch ziemlich unreal für mich ist. Ich bin weder aufgeregt, noch traurig, noch habe ich realisiert, dass ich tatsächlich für ein ganzes Jahr nicht mehr hier her zurück kommen werde. Ich bin aber auch einfach noch zu beschäftigt, um die Zeit dazu zu finden, Angst zu haben.. ;)
Bis jetzt gab es keinen Abschied, der mir wirklich total schwer gefallen ist, oder der mich besonders traurig gemacht hat und ich musste auch nicht weinen. Tut mir Leid Leute, aber ich werde euch trotzdem vermissen :D
Meine Gastmutter schreibt mir jeden Tag, wie sehr sie sich auf mich freuen und das nimmt mir auch noch die restliche Unsicherheit :)
Ok, mehr habe ich eigentlich nicht zu sagen, ich sollte besser schlafen :D
Ich werde die nächsten Tage auf jeden Fall für euch mit filmen und melde mich dann aus der Trainingschool wieder!
Tschüssi :*
P.S.: Drückt die Daumen, dass die Lufthansa nicht auch noch morgen streikt -.-