Ja, nach diesem Wochenende kann ich jetzt offiziell sagen, dass ich angekommen bin. Es ist nichts weltbewegendes passiert und ich bin auch nicht über Nacht zum Super-AuPair geworden, aber nach dieser stressigen, schlaflosen, anstrengenden, ermüdenden Woche, bin ich jetzt endlich angekommen. Ich habe mich eingelebt, die kids lieben mich und ich sie (noch), der Doodle ist mein neuer bester Freund und ich verstehe mich einfach fabelhaft mit meinen Gasteltern. Ich fühle mich wirklich zu Hause.
Nun zum Wochenende. Samstag stand der Geburtstag vom Vater meines Gastvaters an. Nachdem mir meine Gastmutter (die selbst lieber zu Hause geblieben wäre), mehrere outs gegeben hat, entschied ich mich trotzdem mitzugehen. Kann ja schließlich nicht schaden, gleich mal alle kennen zu lernen. Und entgegen ihrer Vorwarnung kamen weder inappropriate Kommentare über Hitler,noch über deutsche Frauen oder mich. Und der gute (alte) Mann war auch gar nicht so grumpy, wie er mir von allen Seiten beschrieben wurde.. aber wahrscheinlich hatte er einfach mal gute Laune. Hätte ich an meinem Geburtstag auch. Klar, spannend ist anders, aber es war schon mal besser als erwartet, auch wenn ich von einer Hälfte der Party weitestgehend ignoriert wurde und die andere Hälfte meine Gasteltern und kids waren :D Aber was solls, es hätte unangenehmer werden können.
Heute stand dann die andere Seite der Familie auf dem Programm, denn obviously sind Sonntagnachmittage bei den Großeltern hier eine Tradition. Ich werde zwar in Zukunft wahrscheinlich eher nicht mehr mitgehen, aber zum kennenlernen am Anfang war das doch nicht schlecht. Außerdem sind die auch total lieb und scheinen mich auch wirklich zu mögen. Hab trotzdem die meiste Zeit mit meiner Gastmutter auf der Terrasse gesessen und über Gott und die Welt gequatscht. Unser dinner war selbstverständlich wieder takeout vom Italiener, was wir beide momentan dann doch entwas eintönig finden, aber wir wurden auf dem Weg zum Restaurant wenigstens von vier Bambis entschädigt, die seelenruhig an der Hauptstraße gegrast (nennt man das grasen, oder sagt man das nur bei Kühen??) haben.
Keine Angst, ich werde hier nicht jeden Tag posten, dazu bin ich viel zu faul und lustlos. Aber nach meinem ersten Arbeitstag morgen, werde ich definitiv mal berichten. Und da ich morgen auch genau eine Woche hier bin, lade ich bestimmt ein Video dazu hoch, also YouTube checken!!! :)
xo- Jessy
“Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.” – Mark Twain
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Sonntag, 14. September 2014
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Mittwoch, 10. September 2014
Page 1 of 365
Erinnert ihr euch noch an den Satz "Ich werde die nächsten Tage auf jeden Fall für euch mit filmen" aus meinem letzten Post? Ja, hat top geklappt!
Alsoo Freunde, heute ist Mittwoch, ich liege noch in meinem meeeega Bett im Double Tree by Hilton Hotel in Tarrytown und nutze diese wenige Zeit einfach mal für ein kurzes Update:
Alsoo Freunde, heute ist Mittwoch, ich liege noch in meinem meeeega Bett im Double Tree by Hilton Hotel in Tarrytown und nutze diese wenige Zeit einfach mal für ein kurzes Update:
Der Flug am Montag war eigentlich echt ok, wir haben halb neun eingecheckt, waren gegen viertel elf im Flugzeug und sind fast planmäßig eine halbe Stunde zu spät los geflogen... kurzes Fazit vom Flug: 8 Stunden sitzen ist laaaang, die Filme waren top, Barbara Meier (Germanys next topmodel) saß vor uns und ich habe angestrengt versucht, nicht zu auffällig zu starren, Würstchen wird hier als grauer Fleischklops mit undefinierbarer kackbrauner Füllung definiert und bei der Landung dachten wir kurzzeitig, unsere Zeit sei gekommen. Nachdem wir ungefähr eine Stunde im stickigen Flughafen mit ca 300 Menschen an der Visumskontrolle an standen und schon dachten, es könne nicht mehr schlimmer kommen, entdeckten wir dieses Schild:
Natüüüürlich waren es UNSERE Koffer, die verloren gegangen sind! Fünf Sicherheitskontrollen später fanden wir den Lufthansa Schalter und bekamen die fröhliche Mitteilung, dass unser Gepäck immer noch in Frankfurt ist, zusammen mit einem 50 $ Gutschein ("You can use it everywhere for everything you want!"), den wir nicht mal im Flughafen einlösen konnten. Jackpot. Da wir zu diesem Zeitpunkt allerdings schon eine Weile wach waren, hatten wir den Zeitpunkt der Müdigkeit, an dem man sich über sowas aufregt allerdings schon lange überschritten, nahmen unser Handgepäck und suchten jemanden, irgendjemanden, der uns zum Hotel bringt. Busfahrer Steven war die erste gute Nachricht an diesem Tag. Mit Witz, Charme und weniger guten Deutschkenntnissen, entertainte er uns bis zum bitteren Ende. Kurze Einweisung von Joan, unserer Seminarleiterin, Essen, duschen, schlafen. Die beiden Mädels in meinem Zimmer sind übrigens echt nett, auch wenn ich die deutsche erst für eine Italienerin hielt und die richtige Italienerin ungefähr drei Worte Englisch kann.
So, nachher oder heute Abend schreibe ich dann mal noch etwas über die ersten beiden Tage. See ya!
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