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Samstag, 7. März 2015

Wochenrückblick, Woche 25!

Allgemeine Stimmung der Woche

Urlaub, Sonne, Strand, Meer - Mega geil!!!


Highlight der Woche

Kann ich mich nicht wirklich entscheiden. Ich fand die Airboat Tour durch die Everglades schon ziemlich geil. Aber Key West an sich war auch ein ziemliches Highlight! :)

Fail der Woche


Auch hier gab es so einiges :D
Top 5: 1. Schuhe verloren
           2. Peinlicher letzter Abend
           3. Fast meinen Flug verpasst.
           4. Im Rock verfangen und die Treppe hochgefallen.
           5, Handy in Bohnenbrei geworfen.


Lieblingstag

Mittwoch. Paradiesischer Tag in Key West- Fort Zachary Taylor State Park, traumhafter Strand, Schnorcheln, dolphin watch tour und den Sonnenuntergang vom Boot aus gesehen. ♥


Tag des Grauens

Samstag, Mega Kater, Packstress, Schuhe verloren, Bus verpasst, gerade noch so den Flug geschafft, mit Kater einen drei Stunden Flug gerade so überstanden und dann noch die drei Stunden, die mein Heimweg gedauert hat.


Am meisten gefreut habe ich mich über...

...Sommer, Sonne, Urlaub ♥




Am meisten geärgert habe ich mich über...

...nichts eigentlich. Ich war in Florida, es waren 35°. Da gibts nichts zum Ärgern :D


Am meisten vermisst habe ich...

...meinen ursprünglichen Hautton, pre Ganzkörper-Sonnenbrand :D


Zitat der Woche


Das werden jetzt wahrscheinlich alles Insider, die für Aussenstehende nicht mal ansatzweise lustig werden, aber egal :D :

"Wir haben in diesem Urlaub alle was verloren, was uns viel bedeutet hat... Sonnenbrillen, Schuhe, Hautschichten.."

"Wie nennt man einen Hipster mit Sonnenbrand?- Lobster" (der so ziemlich dümmste Witz, über den wir uns trotzdem jetzt noch feiern! :D

"Watch'em coconuts, ya'll folks"

"Enough.. enough!!!"

"Ach man, jetzt ist der Palmenschatten voll im Weg!" ... "Das sind jetzt auch eher 1. Welt Probleme"

"Ich wäre dann jetzt auch fertig mit dem Sonnenbrand"

"Das war jetzt gar nicht mal soo elegant gelöst"



Film/Serie der Woche

CSI: Miami :D


Bild der Woche





Song der Woche

David Guetta- I'm in Miami Beach



Montag, 2. März 2015

Page 171 of 365- FLORIDA Teil 4: Key West again




Mittwoch

War glaube ich mein Lieblingstag der Woche. Morgens sind wir gleich in den Supermarkt um uns erneut ein vollkommen ausgewogenes Frühstück (Kekse, Cracker und trockene Cornflakes) zu kaufen und haben uns für 20$ Fahrräder für zwei Tage ausgeliehen. Als erstes sind wir dann zum Southernmost Point der USA gefahren, der witzigerweise gleich um die Ecke war, haben dort ein paar Tourifotos gemacht und sind dann zum Fort Zachary Taylor State Park gefahren, den wir ohne jegliche Orientierung und Organisation überraschend schnell gefunden haben! Und dort war es dann offiziell: Wir waren im Paradies! Ich hab noch nie eine soo schöne Landschaft gesehen! Wunderschöner Strand, Meer, Palmen...-Postkartenmotiv! Dort haben wir dann gemütlich (und im Schatten!!!) unser bescheidenes Frühstück gegessen, ein paar Fotos gemacht und einfach den Moment genossen. Favorite place on earth! ♥ 

Southernmost Point der USA :)

Fort Zachary Taylor State Park :)





Wie immer, äußerst elegant :D




Ich weiß, die Palme hab ich ungefähr 100 Mal fotografiert, aber es sah so schön aus!









Anschließend sind wir dann noch bis mittags ein bisschen desorientiert über die Insel gefahren und haben uns dann Punkt zwölf aus der Mittagssonne verzogen und in ein richtig cooles Irish Pub auf der Duvall Street (Einkaufsstraße auf Key West) gesetzt. Da wir so ziemlich die einzigen Gäste waren, durften wir uns dann beim Sänger auch ein paar Lieder wünschen und haben einfach für eine Weile in der kühlen Bar entspannt. Danach haben wir dann noch den berühmten Key Lime Pie probiert, der gar nicht mal soo mega geil war und den ich eher so in die Kategorie "unnötige Geldverschwendung" stecken würde, aber was solls. Auf die fünf Dollar kam es am Ende leider auch nicht mehr an :D Nachmittags sind wir dann noch für ein paar Stündchen die Duvall Street abgelaufen, was eher nicht so die grandiose Idee war, da es einfach nur mega heiß gewesen ist und wir waschechten Amerikaner auch nicht mehr an so viel laufen gewöhnt sind :D



Leider keine BHs dabei gehabt :D


Das mit Abstand schönste Hard Rock Café, was ich je gesehen hab :)

Unser deutsch-irischer Pub Unterhalter :D



Key Lime Pie. Doch gar nicht mal soo lecker :D




Wie ich ja schon mal angemerkt hatte, war Zeitmanagement nicht so unsere Stärke. Nachdem wir nämlich praktisch drei Stunden lang nichts getan haben und nur in irgendwelchen Bars oder Straßenecken rumgehangen haben, sind wir wieder etwas unter Zeitdruck geraten, als wir den Check Inn für unsere Bootstour nicht finden konnten. Also erstmal knallhart zur falschen Seite des Hafens gefahren, dort schon freudig gedacht, wir hätten es gefunden, bis wir herausfanden, dass wir natürlich auf der komplett falschen Seite waren. Lief dann gar nicht mal soo gut. Den ganzen Weg also wieder zurück, mit unseren Fahrrädern gangsterlike über rote Ampeln gefahren und fast ein paar Fußgänger umgenietet, um noch pünktlich anzukommen. Und ja, wieder einmal haben wir es geschafft :D Die nächste böse Überraschung hat allerdings an board gewartet, da die fette Assoziale vom Vorabend und ihr Vater auch an der Tour teilnahmen. Man sieht sich halt wirklich immer zweimal im Leben. Wir fanden's dann gar nicht so geil, weil der Typ uns nicht nur permanent angestarrt hat, sondern ähnlich wie die spanische Reiseführerin vom Vortag, einfach nicht seine Klappe halten konnten. Hat dann schon mein inneres Zen etwas gestört.

Ich weiß, ich bin gemein. Aber das konnte ich euch nicht vorenthalten :D


Als wir dann allerdings am Dolphin-Watch Aussichtspunkt angekommen waren, hab ich ihn dann ziemlich erfolgreich ausgeblendet, da direkt vor unserem Boot drei Delfine gespielt haben. Ich war excited, wie ein kleines Kind an Weihnachten! :D Von dort aus sind wir dann weiter gefahren zum Schnorcheln, was an sich ziemlich cool war, aber besonders viel gesehen hab ich leider nicht. Ich glaube der Höhepunkt war ein dunkelblauer Fisch, ein Hummer der auch ein Stück Plastik gewesen sein könnte und eine ganz schön tote Krabbe. War aber trotzdem mega cool und witzig, vor allem weil unsere beiden minderbemittelten Mitpassagiere ein paar Mal fast abgesoffen wären. Der Schnorchel ist halt zum Atmen und nicht zum Wasser trinken da...
Alena wurde dann von einer Qualle gebissen (sagt man das so???), was ein kleiner Dämpfer war, weil sie scheinbar echt Schmerzen hatte, aber die Stimmung ist dann auf dem Rückweg wieder gestiegen, als wir uns noch den Sonnenuntergang vom Boot aus angeschaut haben. Wunderschön!!!

Fand es irgendwie cool, dass die da so gechillt überall rumgelaufen sind :D





 Im Hostel mussten wir uns dann erstmal wieder herrichten und sind dann später am Abend nochmal zur Duvall Street gefahren, wo leider Alex' Sonnenbrille einen qualvoll langsamen Tod auf der Straße starb und wir uns noch ein paar leckere Burger bei Denny's Diner gegönnt haben. Anschließend sind wir dann eine Weile durch die Innenstadt gelaufen, haben Souvenirs gekauft und erfolglos versucht in eine Bar reinzukommen.


Candy Store :D


Und nochmal: Sorry, Alex :D

Page 170 of 365 - FLORIDA Teil 3: Key West!


Dienstag

5:45 Uhr- Wecker klingelt. Mit eher weniger Enthusiasmus fangen Alena und ich an uns fertig zu machen und zu packen, damit wir pünktlich 6:45 Uhr auschecken und in den Bus nach Key West einsteigen können. Unsere zeitlich optimale Planung ging dann allerdings fast nach hinten los, weil Alex' Wecker nicht geklingelt hat und der Bus fast ohne sie losgefahren wäre. Haben wir wieder mal top hinbekommen! Kleine Anmerkung: Zeitmanagement war echt nicht unsere Stärke, diese Woche :D
Unsere relativ große Vorfreude wurde dann im Bus so ziemlich zerstört, da wir im Kleid und kurzen Hosen bei gefühlten -20° (dank air conditioning) nicht nur fast erfroren wären, sondern auch das Wetter draußen nicht besonders nach Paradies aussah. Außerdem hat mich auch unsere Reiseführerin, die vier Stunden lang auf Spanisch und Englisch durch geredet hat (ohne zu Atmen) fast dazu getrieben, aus dem Fenster zu springen. Nach vier quälend langen Stunden sind wir dann mittags um zwölf endlich auf der Insel angekommen und prompt stieg unsere Laune wieder. Nicht nur der Nebel und die Regenwolken waren verschwunden... es war einfach wie im Paradies! Eine richtig schöne Innenstadt, weiße Sandstrände, türkises Meer, blauer Himmel und purer Sonnenschein. Unsere erste heldenhafte Tat war dann, dass wir unseren Taxifahrer stolz von 35$ auf 20$ runter gehandelt haben, für eine Fahrt, die im Endeffekt nur knapp 12$ gekostet hätte. War auch wieder eine ganz starke Aktion! Am Hostel angekommen, waren wir dann echt positiv überrascht, weil wir nach den Reviews im Internet eine ziemliche Bruchbude erwartet hatten. Unser 10er Zimmer war in zwei Räume mit echt schönem und sauberen Bad aufgeteilt, die Leute waren mega freundlich und im Innenhof gab es Hängematten, Palmen, eine Sitzecke und Fernseher. Und Ratten, aber das haben wir ignoriert :D

Unser Teil des 10er Zimmers.. Sorry Alex :D

Für ein Hostel ziemlich schick!




Wir sind dann gleich an den nächstgelegenen Strand gelaufen und haben dort so ziemlich den restlichen Tag verbracht und abends noch ein kleines Fotoshoot im Sonnenuntergang gemacht. I found Paradise! :)




Joar... :D










Da hat das Posing gar nicht mal soo gut geklappt :D

Viiiel besser! :D


Sowieso mein Lieblingsbild ♥



Dinner haben wir dann in einem einheimischen kubanischen Restaurant gehabt, was nicht nur echt billig, sondern auch richtig gut war und uns zum Glück auch leckeren Sangria und Bier gegeben hat:D

Sieht nicht so lecker aus, wie es dann tatsächlich war, aber ich wollte nur auf meine 3-Getränke-Reihe aufmerksam machen :D

Im Hostel hab ich dann noch ein paar Stündchen mit Alex draußen gechillt, obwohl es ziemlich frisch geworden war, aber unser Sonnenbrand hat uns ziemlich gut von innen warm gehalten, muss ich sagen. Der einzige negative Punkt war die leicht assoziale Frau, die plötzlich im Bademantel und Flip Flops in unserem Hostel stand und in der Hängematte schlafen wollte, weil ihr Vater sie angeblich rausgeworfen hat und sie zwei Stunden gebraucht hat, um Zivilisation zu erreichen. Kein Wunder bei ihrem Gewicht. (Ich weiß, ich bin gemein, aber das ging wirklich gar nicht..). Der Typ an der Rezeption, der vor lauter Stress schon Zigarette 100 anmachen musste, hat ihr dann gesagt, dass er Mitternacht die Polizei ruft, wenn sie noch nicht weg ist und sie bis dahin bleiben darf. Tatsächlich hab ich dann auch eine Stunde später eine Sirene gehört und mitbekommen, wie sie abgeführt wurde. War ein voller Erfolg für sie, würde ich meinen.