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Montag, 2. März 2015

Page 172-174 of 365 - FLORIDA Teil 5: Key West// Letzte Tage Miami

Donnerstag

War leider der Abschied von Key West gekommen und ich habe es schon ein wenig bereut, dass wir nicht noch länger gebucht haben. Um neun mussten wir dann also leider auschecken und haben uns mit unseren Fahrrädern auf zum Strand gemacht. Dort wurden wir dann Augenzeugen vom Dreh einer offensichtlich ziemlich schlechten TV-Show mit der wahrscheinlich untalentiertesten Z-Promi Schauspielerin der Welt. Aber wenigstens hat es zu unserer Unterhaltung beigetragen :D






Mittags sind wir wieder der Sonne entflohen und haben lunch in einem einheimischen mexikanischen Restaurant gegessen. Den abartig ekligen Bohnenbrei fand ich dann allerdings so gut, dass ich gleich mal mein Handy reingeworfen habe und sich immer noch eine leichte Angst vor Herpes breit macht.

Man beachte mein Handy in der rechten oberen Ecke -.-

der ekelhafteste Bohnenbrei ever!!! 


Nachmittags haben wir dann wieder am Strand gechillt, um unseren langsam abklingenden Sonnenbrand wieder aufzufrischen und haben dann halb vier unsere Fahrräder abgegeben, im Supermarkt mal wieder Wasser, Kekse und trockene Cornflakes gekauft und uns dann mit dem Taxi auf dem Weg zu unserem Bus gemacht. Da wir auch hier wieder keine Ahnung hatten, wann wir wo sein müssen, musste uns unser Taxifahrer retten, der scheinbar nicht zum ersten Mal planlose Touristen über die Insel kutschiert hat. Halb sechs waren wir dann also wieder auf dem Rückweg nach Miami, dieses Mal in angenehmer Temperatur, ohne spanische Reisebegleitung, dafür mit einem mega aggressiven Busfahrer, der seinen Führerschein bestimmt im Lotto gewonnen hat. Um zehn waren wir dann wieder im Hostel zurück, wo ich mich gleich mal ultra elegant in meinem langen Rock verfangen habe und vor den Augen aller party people basically die Treppe hoch gefallen bin. Zum Glück hat mir ein netter Mensch den Koffer hoch getragen, sonst hätte ich da wahrscheinlich noch mehr gefailt. Outfit mal wieder on point. Mein Glück hat auch angehalten, weil ich in unserem 6er Bett dorm room dann das 7te Zustellbett gekriegt habe, was ungefähr 20cm hoch war und  dreimal zusammen gebrochen ist. Aber wenigstens waren unsere Mitbewohnerinnen ziemlich nett. Alex und ich haben dann noch bis gegen eins gechillt und mit unseren ziemlich unlustigen Witzen und niveaulosen Humor das ganze Zimmer wach gehalten, aber irgendwie konnten wir uns wirklich nicht beherrschen :D 

Freitag

Sind wir nach dem Frühstück gleich wieder in den Supermarkt (unser 2. Zuhause) und haben anschließend eine Miami City Tour gemacht. Die Tour an sich war nicht gerade weltbewegend, der Guide allerdings schon. Ich bin mir nicht ganz schlüssig, ob er betrunken war, oder zu viel Zeit in der Sonne verbracht hat, aber wir mussten uns einfach permanent über ihn kaputt lachen. I Like! :D
Wir sind also eine Weile durch Miami Downtown gefahren, was echt nicht wirklich spektakulär ist, wenn man aus New York City kommt und haben uns dann noch Little Havanna angeguckt, was ich persönlich ziemlich cool finde, weil einfach alles ist wie in Kuba und überall richtig coole street art ist! Ich bin fan :D













 Danach ging es dann weiter zum Hafen, wo Alex und ich uns erstmal ein mega fancy lunch gegönnt haben, bestehend aus einem Shrimp Salad und Muscheln. Beste Idee des Tages!!!



 Halb eins fing dann unsere Bootstour um Miami an, bei der wir um die sogenannte "Star Island" gefahren sind, wo so ziemlich jeder Hollywood Star eine mega geile Villa mit Yacht hat. Leider haben wir keinen gesehen :( Bis halb fünf hatten wir dann noch Freizeit und sind ein bisschen um den Hafen gelaufen und haben bei cooler kubanischer Musik im Schatten relaxt.






















Nochmal ein ziemlich cooler Candy Store :D




Gegen halb sechs waren wir dann zurück im Hostel, haben dinner gegessen, was sogar einigermaßen passabel war und haben uns dann fertig gemacht für die allabendliche Hostel Party. Die "all you can drink" Happy Hour hat sich dieses Mal auch richtig für uns gelohnt, da wir dachten es wäre eine gute Idee den Sex on the Beach (75% Vodka, 15% O-Saft) in Wasserflaschen abzufüllen, weil wir ja nur eine Stunde zum Trinken Zeit hatten. Wieder einmal stellte sich heraus, dass die Idee gar nicht mal so gut war. Fazit des Abends: Wir haben es nicht bis zur Rooftop Party um elf geschafft, sondern gerade mal zur Pizzeria next door,wo wir uns dann noch eher nicht so gute Pizza für je 10$ gegönnt haben und ich fast meine Kreditkarte verlor. Um  zwölf haben wir dann beschlossen, dass wir vielleicht doch nicht mehr in die Shisha Bar gehen sollten, was so ziemlich die klügste Entscheidung des Abends war und sind gegen eins dann auch im Bett gewesen. Nochmal ein ziemlich gutes Ende des Urlaubs :D

Samstag

Sind wir morgens halbtot zu unserem "Katerfrühstück", bestehend aus ein paar Nutellabroten, gekrochen und haben uns nach dieser mega Anstrengung nochmal für ein paar Stunden ins Bett gelegt. Um elf mussten wir dann aber leider auschecken und sind noch ein bisschen durch die Straßen Miamis gelaufen, was während der ersten Stunde eine echte Qual war. Als es dann anfing zu regnen, haben wir im Hostel nochmal schnell lunch mit gegessen und uns dann langsam aber sicher voneinander verabschiedet :( Da der Urlaub natürlich genauso unorganisiert enden musste, wie er auch anfing, haben Alena und ich den Shuttle Bus zum Flughafen natürlich knapp verpasst und mussten noch bis halb drei warten. Mein Flug ging um vier! Selbstverständlich standen wir dann auch noch im Stau, was natürlich immer passiert, wenn man es eilig hat und ich kam teilweise verschwitzt, teilweise durchnässt, immer noch in meinen kurzen Klamotten zehn vor halb vier im Flughafen an. Schnell von Alena verabschiedet, durch den halben Flughafen zu Abteil D gerannt und meinen Koffer eingecheckt. Dauerte dieses Mal auch nur fünf Minuten, da ich ja jetzt ein ziemlicher pro an diesen Automaten bin. Bin dann noch schnell auf Toilette gerannt und hab mich dem New Yorker Wetter entsprechend angezogen, bevor ich dann wieder übér den kompletten Flughafen rennen und mit einem Shuttle Bus zu meinem Boarding fahren musste. 4 Uhr betrete ich mein Flugzeug. 4:10 Uhr sollte er starten. DAS nenne ich timing! :D Der Flug war eigentlich ziemlich gut, wenn man von dem Aspekt absieht, dass ich immer noch ziemlich verkatert war, auf Toilette musste und mega Durst hatte, weil ich es natürlich nicht mehr geschafft hab, mir eine Flasche Wasser zu kaufen. Um sieben bin ich dann endlich wieder gelandet, hab halb acht meinen Shuttle zur Grand Central Station genommen und bin von dort aus halb neun mit dem Zug nach Hause gefahren. Zehn Uhr: Endlich wieder Zuhause, Koffer noch schnell ausgepackt und ins Bett.

Fazit: 

Schuhe: -1
Würde: -1
Geld: -800$
Sonnencreme: +1
Ganzkörper-Sonnenbrand: +2
Hangover: +1
- Miami, ich bin dann jetzt fertig! :D

Bester Urlaub ever!!! ♥

Page 171 of 365- FLORIDA Teil 4: Key West again




Mittwoch

War glaube ich mein Lieblingstag der Woche. Morgens sind wir gleich in den Supermarkt um uns erneut ein vollkommen ausgewogenes Frühstück (Kekse, Cracker und trockene Cornflakes) zu kaufen und haben uns für 20$ Fahrräder für zwei Tage ausgeliehen. Als erstes sind wir dann zum Southernmost Point der USA gefahren, der witzigerweise gleich um die Ecke war, haben dort ein paar Tourifotos gemacht und sind dann zum Fort Zachary Taylor State Park gefahren, den wir ohne jegliche Orientierung und Organisation überraschend schnell gefunden haben! Und dort war es dann offiziell: Wir waren im Paradies! Ich hab noch nie eine soo schöne Landschaft gesehen! Wunderschöner Strand, Meer, Palmen...-Postkartenmotiv! Dort haben wir dann gemütlich (und im Schatten!!!) unser bescheidenes Frühstück gegessen, ein paar Fotos gemacht und einfach den Moment genossen. Favorite place on earth! ♥ 

Southernmost Point der USA :)

Fort Zachary Taylor State Park :)





Wie immer, äußerst elegant :D




Ich weiß, die Palme hab ich ungefähr 100 Mal fotografiert, aber es sah so schön aus!









Anschließend sind wir dann noch bis mittags ein bisschen desorientiert über die Insel gefahren und haben uns dann Punkt zwölf aus der Mittagssonne verzogen und in ein richtig cooles Irish Pub auf der Duvall Street (Einkaufsstraße auf Key West) gesetzt. Da wir so ziemlich die einzigen Gäste waren, durften wir uns dann beim Sänger auch ein paar Lieder wünschen und haben einfach für eine Weile in der kühlen Bar entspannt. Danach haben wir dann noch den berühmten Key Lime Pie probiert, der gar nicht mal soo mega geil war und den ich eher so in die Kategorie "unnötige Geldverschwendung" stecken würde, aber was solls. Auf die fünf Dollar kam es am Ende leider auch nicht mehr an :D Nachmittags sind wir dann noch für ein paar Stündchen die Duvall Street abgelaufen, was eher nicht so die grandiose Idee war, da es einfach nur mega heiß gewesen ist und wir waschechten Amerikaner auch nicht mehr an so viel laufen gewöhnt sind :D



Leider keine BHs dabei gehabt :D


Das mit Abstand schönste Hard Rock Café, was ich je gesehen hab :)

Unser deutsch-irischer Pub Unterhalter :D



Key Lime Pie. Doch gar nicht mal soo lecker :D




Wie ich ja schon mal angemerkt hatte, war Zeitmanagement nicht so unsere Stärke. Nachdem wir nämlich praktisch drei Stunden lang nichts getan haben und nur in irgendwelchen Bars oder Straßenecken rumgehangen haben, sind wir wieder etwas unter Zeitdruck geraten, als wir den Check Inn für unsere Bootstour nicht finden konnten. Also erstmal knallhart zur falschen Seite des Hafens gefahren, dort schon freudig gedacht, wir hätten es gefunden, bis wir herausfanden, dass wir natürlich auf der komplett falschen Seite waren. Lief dann gar nicht mal soo gut. Den ganzen Weg also wieder zurück, mit unseren Fahrrädern gangsterlike über rote Ampeln gefahren und fast ein paar Fußgänger umgenietet, um noch pünktlich anzukommen. Und ja, wieder einmal haben wir es geschafft :D Die nächste böse Überraschung hat allerdings an board gewartet, da die fette Assoziale vom Vorabend und ihr Vater auch an der Tour teilnahmen. Man sieht sich halt wirklich immer zweimal im Leben. Wir fanden's dann gar nicht so geil, weil der Typ uns nicht nur permanent angestarrt hat, sondern ähnlich wie die spanische Reiseführerin vom Vortag, einfach nicht seine Klappe halten konnten. Hat dann schon mein inneres Zen etwas gestört.

Ich weiß, ich bin gemein. Aber das konnte ich euch nicht vorenthalten :D


Als wir dann allerdings am Dolphin-Watch Aussichtspunkt angekommen waren, hab ich ihn dann ziemlich erfolgreich ausgeblendet, da direkt vor unserem Boot drei Delfine gespielt haben. Ich war excited, wie ein kleines Kind an Weihnachten! :D Von dort aus sind wir dann weiter gefahren zum Schnorcheln, was an sich ziemlich cool war, aber besonders viel gesehen hab ich leider nicht. Ich glaube der Höhepunkt war ein dunkelblauer Fisch, ein Hummer der auch ein Stück Plastik gewesen sein könnte und eine ganz schön tote Krabbe. War aber trotzdem mega cool und witzig, vor allem weil unsere beiden minderbemittelten Mitpassagiere ein paar Mal fast abgesoffen wären. Der Schnorchel ist halt zum Atmen und nicht zum Wasser trinken da...
Alena wurde dann von einer Qualle gebissen (sagt man das so???), was ein kleiner Dämpfer war, weil sie scheinbar echt Schmerzen hatte, aber die Stimmung ist dann auf dem Rückweg wieder gestiegen, als wir uns noch den Sonnenuntergang vom Boot aus angeschaut haben. Wunderschön!!!

Fand es irgendwie cool, dass die da so gechillt überall rumgelaufen sind :D





 Im Hostel mussten wir uns dann erstmal wieder herrichten und sind dann später am Abend nochmal zur Duvall Street gefahren, wo leider Alex' Sonnenbrille einen qualvoll langsamen Tod auf der Straße starb und wir uns noch ein paar leckere Burger bei Denny's Diner gegönnt haben. Anschließend sind wir dann eine Weile durch die Innenstadt gelaufen, haben Souvenirs gekauft und erfolglos versucht in eine Bar reinzukommen.


Candy Store :D


Und nochmal: Sorry, Alex :D